Der Vater, Ismet Tabakovic (60), stammt aus der Gegend um das nordbosnische Derventa. Bevor er von dort vertrieben wurde, besaß er einen großen Hof mit 10 ha fruchtbarem Land. Das rauhere Klima in Petrovac bereitet ihm gesundheitliche Probleme, viel mehr jedoch kann er den Verlust der Heimat nicht verkraften. An eine friedliche Rückkehr glaubt er nicht und für einen Neuanfang fühlt er sich zu alt und zu krank. Er hofft, "daß es wieder einen Krieg gibt, damit die Gerechtigkeit wieder hergestellt wird". So lange müsse er weiter untätig auf seinem Fensterplatz verharren und trinkt sich vor Kummer die Erinnerung aus dem Leib.