Barfußlaufen

Nicht immer, aber immer öfter  ----

sollte man den Füßen alle Freiheit lassen, den Boden unter den blanken Sohlen fühlen und die natürliche Art des Laufens wiederentdecken!

Viele Leute begeistern sich heute wieder für die gefühlsechte Gangart, z.B. die Teilnehmer des Diskussionsforums Hobby?Barfuß! oder die Mitglieder der "Dirty Sole Society" mit zahlreichen assoziierten Gruppen von Barfuß-Wanderern. Mit viel Vergnügen an ihrem schönen Gefühlserlebnis ersparen sich diese naturverbundenen Menschen zumindest in der warmen Jahreszeit die Selbstverstümmelung durch modisches, aber die Gesundheit der Füße mißachtendes Schuhwerk. Auch gilt es dem Übel zu wehren, daß laut Presseberichten zwei Drittel der Kinder in reichen Ländern deformierte Füße haben -- zu großen Teil,   weil es am Training der Muskeln, Sehnen und Gelenke fehlt. Rücken- und Gelenkleiden als Volkskrankheit sind die traurige Folge einer zu starken Abkehr von der natürlichen Fortbewegungsweise (wozu Autos, Fahrstühle etc. noch ihr Scherflein beitragen).

Der gesundheitliche Nutzen des Barfußlaufens für Kinder wie für Erwachsene wird immer wieder hervorgehoben. Verhinderung oder zumindest  Besserung von Senk- und Spreizfüßen und ein sanfter Bewegungsablauf halten letztendlich auch Rücken und Knie intakt. Der abhärtende Kneipp-Effekt erschwert den Schnupfenviren das Dasein, Krampfadern verursachender Venenstau wird wegtrainiert, und Fußpilz kann sich auf trockener Haut nicht einnisten.

Die ökologische Verträglichkeit des Barfußlaufens ist unübertroffen, die Hornhaut ist im wahrsten Sinne eine nachwachsenden Ressource! Was man an Schuhen spart, landet nicht auf dem Müll, und Bodenerosion wird durch barfüßige Wanderer ganz sicher nicht verursacht.

Wie man diesen Nutzen für sich erzielen und die oftmals überschätzten Verletzungsrisiken auf ein Minimum reduzieren kann, beschreibt die Ratgeberseite Barfußlaufen in der Natur