Weichspüler

Weichspüler ziehen auf der Wäschefaser auf. Sie enthalten kationische Tenside und einen Mix aus verschiedenen Duftstoffen. Vor allem letztere machen Probleme. Einige sind wegen ihrer gesundheitlichen Gefahren bereits verboten

Aber auch wenn keine Hautprobleme auftreten und die Gewässerbelastung durch die bessere Abbaubarkeit der Ersatztenside abgenommen hat, sollte auf Weichspülmittel verzichtet werden. Deren Wirkstoffe legen sich wie ein Film über die Wäsche und verringern damit die Saugfähigkeit besonders von Baumwolle. Handtücher sind dann zwar weicher, zum Abtrocknen aber eignen sie sich weniger. Um den Weichspüler-Belag wieder runterzuwaschen, muß schließlich auch noch mehr Waschmittel eingesetzt werden. Das ist eine doppelte Umweltbelastung für einen fragwürdigen Nutzen.

Wer die Trockenstarre vermeiden will, sollte seine Wäsche im Freien aufhängen. Die ständige Bewegung im Wind beschert ohne großen Aufwand kuschelweiche Kleidung. Besteht dazu keine Möglichkeit, kann anstatt eines konventionellen Weichspülers auch Zitronensäure (in Drogerien und Apotheken) in den letzten Spülgang gegeben werden.