Shrimps

Die wachsende Nachfrage nach Shrimps führt zur Anlegung von immer mehr Zuchtfarmen. Sie decken bereits heute knapp die Hälfte des Angebots der Schalentiere auf dem Weltmarkt. Um Platz für die Farmen zu schaffen, werden nicht nur die ökologisch wertvollen Mangrovenwälder an den Küsten Asiens und Südamerikas abgeholzt. Die Shrimpszucht führt auch dazu, daß die Fischbestände der Weltmeere schrumpfen. Denn um 100 Kilo Shrimps zu verkaufen, müssen 1000 Kilo Fischmehl verfüttert werden, die aus 5000 Kilo Fisch erzeugt werden.

Die Shrimpszucht liefert vor dem Hintergrund der Ernährungsproblematik in den Staaten der 3. Welt ein drastisches Beispiel für die Verschränkung von ökologischem Raubbau und Verschärfung der sozialen Lage.