Seefisch

Seefisch ist für eine ausreichende Jodversorgung des Organismus sehr wichtig. Er sollte einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen, um einer Unterversorgung der Schildrüse vorzubeugen.

Empfehlenswert sind magere Arten wie Scholle, Schellfisch, Seelachs und Kabeljau. Sie sind reich an Eiweiß und gering mit Schadstoffen belastet. Fettreichere Arten hingegen reichern in ihrem Gewebe zahlreiche Umweltgifte an. So wurden bei Lachs, Schillerlocken (Hai), Thunfisch, Aal und Heilbutt erhöhte Werte an Quecksilber gemessen. Gleiches gilt für Rotbarsch, Makrelen, Seehecht und Sardinen, die verstärkt giftige polychlorierte Biphenyle (PCB) anreichern. Heringe können bedenkliche Mengen des Sevesogiftes Dioxin enthalten. Lachse aus Meeresfarmen sind zudem häufig mit dem Antibiotikum Chloramphenicol belastet.

Die gesetzlichen Höchstwerte wurden bislang zwar nicht überschritten. Zunehmend haben Fische nämlich gar keine Chance mehr, alt zu werden und Gifte im Fettgewebe zu speichern. In Zeiten der Angebotsverknappung durch Überfischung der Meere landen auch die schadstoffarmen Jungfische auf den Tellern.

Den Verzehr von Seefischen auf ca. eine Mahlzeit pro Woche zu begrenzen, hilft nicht nur, die Schadstoffaufnahme zu begrenzen. Die Begrenzung der Nachfrage senkt zudem