Schnecken

Speziell die Nacktschnecken können im Garten Probleme bereiten. Sie sind Allesfresser und befallen überwiegend in der Dämmerung Gemüse und Obst (vor allem Bohnen, Erdbeeren, Kohl, Rüben, Salat) sowie Zierpflanzen (vor allem Dahlien und Rosen). Gehäuseschnecken sind harmloser. Sie ernähren sich vorwiegend von Algen auf Baumrinden und Steinen.

Zu den natürlichen Feinden der Schnecken gehören: Grasfrosch, Igel, Laufkäfer, Hühner, Kröten, Maulwurf, Spitzmaus, Vögel. Sind diese in der Minderzahl, gilt der erste Griff den gebräuchlichen Schneckengranulaten. Diese bestehen aus Metaldehyd oder Mercaptodimethur und wirken als Fraßgift; gleichermaßen auch für Nützlinge.

Ungiftiger ist es, anfällige Pflanzen oder Beete mit einem Schneckenzaun zu schützen. Dazu wird ein ca. 40 cm breites, glattes, verzinktes Blech zur Hälfte in den Boden gesteckt. Hat man den Zaun erst einmal eingerichtet, braucht man sich um die Schnecken nicht mehr zu kümmern. Diese Zäune sind fertig im Fachhandel erhältlich.

Ständige Erneuerung brauchen dagegen Schneckenfallen, die mit Bier gefüllt Schnecken anlocken, und Schneckenfallen mit Blättern: unter jenen verkriechen sich die Schnecken gerne tagsüber und werden abends abgesammelt.