Mottenschutz

Chemische Mottenschutzmittel enthalten die gesundheitsgefährdenden Wirkstoffe Naphthalin, Paradichlorbenzol, Dichlorvos und/oder Pyrethroide. Sie töten zwar die Schädlinge ab, sind aber auch für Menschen nicht unbedenklich.

Eine Reihe von Naturstoffprodukten (Zedernholz und -öl, Lavendel, Patschuli, Citrus- und Nelkenöl) schrecken mit ihrem Geruch Motten ab und können so einem Befall wirksam vorbeugen. Sitzen die Motteneier jedoch bereits in den Kleidern, ist es für Naturstoffe zu spät. Dann müssen die befallenen Kleidungsstücke gewaschen oder chemisch gereinigt und der Kleiderschrank mit Essigwasser ausgewischt werden.

Motten lassen sich auch beseitigen, wenn Textilien mehrfach abwechselnd auf mindestens minus fünf Grad eingefroren und anschließend über einen längeren Zeitraum bei Zimmertemperatur gelagert werden. Dann schlüpfen aus den verbliebenen, frostbeständigen Eiern neue Larven. Wenn die Sachen jetzt wieder eingefroren werden, sterben auch die neu aus den Eiern geschlüpften Larven.