Mobiltelefon

In vielen Situationen besitzt das Mobiltelefon oder Handy unschlagbare Vorteile. Die Vorteile der netzunabhängigen Kommunikation werden allerdings durch eine nicht ganz unproblematische Bestrahlung mit hochfrequenten, elektromagnetischen Wechselfeldern erkauft. Die gesundheitlichen Folgen dieses Elektrosmogs sind zwar noch in der Diskussion. Dennoch sollte im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes kein bedenkenloser Umgang mit dieser noch nicht völlig erforschten Materie erfolgen. Gesichert ist zwar nur die thermische Belastung, besonders bei Geräten mit Stummelantenne, die zur Überhitzung der ohrnahen Hirnregionen mit nachfolgenden Gewebeschädigungen führt. Jedoch werden noch weitergehende Hirnschädigungen in medizinischen Studien erforscht.

Die Benutzer der Mobiltelefone werden erhöhten elektromagnetischen Wechselstromfeldern ausgesetzt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Leistung der Geräte, desto größer die elektromagnetische Strahlung. Allerdings kann die Belastung bei Geräten mit gleichen Nennleistungen durchaus unterschiedlich sein. Die Leistungen der Handys liegen zwischen 1 und 25 Watt bei Frequenzen zwischen 30 MHz und einigen GHz. Sogenannte Booster verstärken die Sendeleistung der Mobilfunkgeräte. Aber auch relativ schwache Geräte mit nur 2 Watt Leistung liegen in 30 cm Entfernung noch über dem Grenzwert der DIN-Norm von 450 Mikrowatt/qcm.

Empfehlenswert ist, aufgrund der ungeklärten gesundheitlichen Risiken, das Mobiltelefon nur dann zu benutzen: