Beleuchtung, Ein- und Ausschaltzeiten

Im Gegensatz zu Leuchtstoffröhren verbrauchen Glühbirnen keine zusätzliche Energie für das Einschalten. Sie sollten deshalb immer ausgeschaltet werden, wenn das Licht nicht mehr gebraucht wird. Das Ein- und Ausschalten hat auch keinen Einfluß auf die Lebensdauer der Glühbirne.

Anders sieht es bei den Leuchtstoffröhren aus, zu denen auch die Energiesparlampen zählen. Um eine Leuchtstoffröhre zu starten, ist kurzfristig eine höhere Spannung nötig. Auf den Stromverbrauch hat das allerdings keinen wesentlichen Einfluß. Häufiges Ein- und Ausschalten kann aber die Lebensdauer der sog. "Neonröhren" verkürzen.

Das gilt auch für Energiesparlampen mit eingebautem Starter. Bei einem viertelstündigen Schaltrhythmus solcher Lampen sind nach Berechnungen die gesamten Beleuchtungskosten sogar höher als für die verschwenderischen Glühlampen. Grund ist auch hier die verkürzte Lebensdauer. Das gilt jedoch nicht für Energiesparlampen mit elektronischem Vorschaltgerät. Bei den Energiesparlampen mit konventionellem Starter wird dagegen ein Schaltrhythmus von drei Stunden empfohlen.

In Räumen, wo das Licht häufig ein- und ausgeschaltet wird, sollten Energiesparlampen mit elektronischem Vorschaltgerät benutzt werden.