Freiwilliges Ökologisches Jahr

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) bietet Schulabgängern die Möglichkeit, längere Zeit im Umweltschutz zu arbeiten, ohne sich schon beruflich festzulegen. Mindestens sechs und höchstens zwölf Monate dauert ein FÖJ, das in Nationalparks, Umweltbehörden, ökologischen Bildungsstätten oder bei Umweltschutzorganisationen geleistet wird. Für die etwa 600 Stellen, die es z.Z. in Deutschland gibt, können sich Jugendliche zwischen 16 und 27 Jahren bewerben. Die Nachfrage nach den wenigen Stellen ist groß. Das FÖJ beginnt in der Regel am 1. August oder 1. September.

Neben Unterkunft, Verpflegung und Sozialversicherungsbeiträgen zahlen die Träger den FÖJlern ein monatliches Taschengeld, das maximal 600 Mark beträgt. Das Freiwillige Ökologische Jahr wird bei der Studienplatzvergabe durch die ZVS als Wartezeit anerkannt.

Bewerbungen sollten nicht direkt an die jeweiligen Einsatzstellen gerichtet werden, sondern an die übergeordneten Träger. Das können die Umweltministerien der einzelnen Bundesländer sein, aber auch die großen Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Dort lassen sich Listen der Einsatzstellen und weitere Informationen anfordern. Der Anfrage sollte ein mit drei Mark frankierter Rückumschlag beigelegt werden.